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Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger: CBRN-Gefahren

Chemische, biologische, radiologische und nukleare Substanzen (kurz: CBRN-Substanzen) können vorsätzlich oder durch einen Unglücksfall, beispielsweise beim Transport, in die Umgebung gelangen und so zu einer Gefahr für die Bevölkerung werden.

CBRN- oder ABC-Gefahren sind vor allem für den Katastrophenschutz relevant, denn dieser muss entsprechende planerische Konzepte für den Ernstfall vorbereiten und umsetzen können.

Für radiologische und nukleare Gefahren (atomaren Gefahren) steht die Eindämmung der Gefahr und Anwendung lebensrettender Maßnahmen im Vordergrund, um die Ausbreitung der Strahlenkrankheit zu vermeiden. Für letzteren Fokus sind der schnellstmögliche Abtransport der gefährdeten Menschen aus dem Gefahrenbereich und die Dekontamination entscheidend. Zudem können je nach Szenario medizinische Maßnahmen eingeleitet werden, um die Aufnahme von radioaktiven Substanzen zu verhindern oder deren Ausscheidung zu beschleunigen.

Biologische Gefahren nach CBRN- und ABC-Definition umfassen Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) und Toxine. Gerade von hochansteckenden Infektionskrankheiten, wie der Vogelgrippe, H1N1 und COVID-19, geht in der globalisierten Welt mit ihren zahlreichen Transportmöglichkeiten eine große Gefahr aus.

Chemische Gefahrenstoffe sind chemische Kampfstoffe, verschiedene Industriechemikalien und je nach Ursache unterschiedliche Brandprodukte, wie Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Stickoxide, Ruß und Schwefeldioxide. Chemische Kampfstoffe, wie Senfgas, Sarin oder Phosgen können den Körper auf verschiedenen Wegen schädigen, was eine korrekte Identifikation der Bedrohung, schnelle Reaktionszeiten und eine effektive Bekämpfung essenziell macht.


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